Intuitive Körperarbeit

In meiner intuitiven Körperarbeit verbinde ich körperorientierte Traumabegleitung mit feiner Wahrnehmung, Präsenz und einem offenen spirituellen Verständnis.

Viele Erfahrungen – insbesondere überwältigende oder frühe – sind nicht über Sprache verarbeitet worden. Sie leben im Körper: in Spannungen, Schutzbewegungen, innerem Rückzug oder einem diffusen Gefühl von Unruhe. Über den Körper wird oft zugänglich, was über Gespräche allein nicht erreicht werden kann.

 

Meine Arbeit entsteht intuitiv und aus dem Moment heraus.
Ich folge keinem festen Konzept, sondern der Wahrnehmung dessen, was sich im Kontakt zeigt – im Gespräch ebenso wie über Körperwahrnehmung, Berührung und Resonanz.

 

Zentrale Elemente meiner Arbeit sind:

  • eine klare, ruhige Präsenz, die Sicherheit vermittelt
  • achtsame, einfühlsame Berührung (z. B. Handauflegen, Halt geben, Kontakt anbieten)
  • das Wahrnehmen und Begleiten körperlicher Impulse und emotionaler Bewegungen
  • Raum für Ausdruck – etwa von Wut, Traurigkeit oder innerem Rückzug, immer im Rahmen dessen, was sich stimmig anfühlt
  • eine offene spirituelle Haltung, die innere Bilder, energetische Wahrnehmungen oder geistige Unterstützung mit einbeziehen kann, wenn es dem Prozess dient

 

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist stilles Gebet.
Ich verstehe Gebet nicht als religiöse Praxis im engeren Sinn, sondern als innere Ausrichtung: als Bitte um Führung, Klarheit und Unterstützung für den Prozess – und als Einladung an eine größere Weisheit, die jenseits meines eigenen Wollens wirkt. Nach meiner persönlichen Erfahrung kann diese Form der Ausrichtung gerade in der Traumaarbeit unerwartete Unterstützung und spürbare Erleichterung ermöglichen.

Heilung geschieht nicht durch Tun, sondern durch das Erlauben dessen, was sich zeigen möchte.

Viele Menschen beschreiben meine Arbeit als tief berührend, klärend oder stabilisierend. Ich verstehe diese Arbeit nicht als Methode, sondern als lebendigen Prozess, der aus Beziehung, Wahrnehmung und innerer Ausrichtung entsteht.
Auch für mich ist sie ein wachsender Weg.

 

Meine Arbeit ist geprägt von:

  • einem traumasensiblen Verständnis von Nervensystemen
  • dem Respekt vor Schutzmechanismen und Grenzen
  • der Haltung der radikalen Erlaubnis: Nichts muss anders sein, als es gerade ist
  • der Orientierung an dem, was im Körper regulierbar und integrierbar ist

 

Diese Begleitung richtet sich an Menschen,

  • die sich selbst über den Körper besser verstehen möchten
  • die mit frühen oder schwer greifbaren Erfahrungen arbeiten wollen
  • die einen sicheren, achtsamen Raum für innere Prozesse suchen
  • die offen sind für eine Verbindung von Körperarbeit, Trauma­verständnis und Spiritualität

Die Sitzungen finden bei mir vor Ort in Dresden statt.
Adresse: Zur Hohle 2, 01328 Dresden

 

Kosten: 60 Euro für ca. 1 Stunde